Symbol InformationNeue Kältemaschine energieeffizient dimensioniert

Dank Ultraschall-Messung

In der St. Marien-Klinik, Karlsruhe, sollte eine neue Kältemaschine installiert werden. Mit Ultraschall-Zählern erstellte der Kälteanlagenbauer zunächst ein exaktes Kältelastprofil der Bestandsanlage. Ziel war es, den tatsächlichen Kältebedarf verbindlich abzugreifen. Der Erfolg dieses Planungskonzepts: Die Nennleistung der neuen Kältemaschine konnte gegenüber den pauschalen Annahmen um fast zwei Drittel reduziert werden. Die Ultraschall-Zähler stellte WDV/Molliné kurzzeitig auf Mietbasis zur Verfügung.

St. Marienklinik in der Edgar-von-Gierke-Straße 2, Karlsruhe Die neue Kältemaschine in der St. Marien Klinik Clamp-On Ultraschallsensoren, schnell und einfach auf das Rohr schnallen


Die exakte Temperierung von Räumen und Geräten sicherzustellen, ist in Kliniken äußerst wichtig. Von der Präzision medizinischer Instrumente bis zum Wohlbefinden des Patienten – die Umgebungstemperatur ist eine unsichtbare aber gravierende Einflussgröße. Als daher in der Karlsruher St.-Marien-Klinik der in die Jahre gekommene Kälteerzeuger ausgetauscht werden sollte, musste alles sehr sorgfältig vorbereitet werden. Einen Ausfall der Temperierung kann sich ein Klinikum selbst für wenige Stunden nicht leisten.

Betriebssicherheit und Betriebskosten im Blick

Eine wichtige Planungsgröße war zunächst die Bestimmung der Nennleistung des Kaltwassersatzes. Durch den Kostendruck im Gesundheitswesen stand natürlich auch der Energieverbrauch im Fokus. Trotz notwendiger Sicherheitsreserven: „Viel hilft viel” ist hier kein sinnvoller Ansatz zur Leistungsbestimmung. In der Addition der allgemein üblichen Pauschalwerte gemäß den Einrichtungen und Räumen des Hospitals kamen die Planer auf einen Wert von 1.200 kW für den neuen Kälteerzeuger. Doch darauf wollte sich der Kälteanlagenbau „Carrier” nicht verlassen. Es sollte eine exakte Bedarfsmessung erfolgen. Die Herausforderung dabei: Die erforderliche Messtechnik musste ohne Betriebsunterbrechung installiert werden. Die Lösung kam von WDV/Molliné: Das Unternehmen stellte Clamp-on Ultraschallzähler zur Verfügung. Für die nur acht Tage andauernden Messungen sogar auf einer kostengünstigen Mietbasis.

Zähler-Installation ohne Rohrtrennung

Die Vorteile des Ultraschallzählers Clamp-on sind vielfältig: Wie der Name schon sagt, lässt sich der Zähler einfach von außen auf ein Rohr spannen. Das spart zum einen aufwändige Installationsarbeiten. Zum anderen kann die Montage so ohne Betriebsunterbrechung erfolgen. Für die St.-Marien-Klinik mit das wichtigste Kriterium. Ein weiterer Pluspunkt: Die Wahl der Messstellen ist absolut flexibel und wird auch von den Rohrdurchmessern kaum eingeschränkt. Der Clamp-on Ultraschallzähler kann auf Rohre von DN 10 bis DN 6000 aufgespannt werden. Die Präzision von Messungen mit Ultraschall ist zudem unübertroffen.

Zur Erstellung des Kältelastprofils für das Karlsruher Klinikum wurden Volumenströme, Fließgeschwindigkeiten und über einen ebenfalls von außen angebrachten Fühler auch die Temperaturen des Kältemittels gemessen. Im Minutentakt protokolierte der Datenlogger des Zählers die Ergebnisse. Die Auswertung zeigte ein erstaunliches Resultat: Statt der auf Pauschalwerten angenommenen Nennleistung von 1.200 kW sind tatsächlich nur 450 kW erforderlich, um das Klinikum sicher mit Kälte zu versorgen.

Die einfach und unterbrechungsfrei zu installierenden Clamp-on Ultraschallzähler von WDV/Molliné öffneten der St.-Marien-Klinik dauerhaft die Tür zu mehr Wirtschaftlichkeit. Denn außer den geringeren Investitionskosten reduzieren sich vor allem die Betriebskosten in den nächsten Jahren deutlich.

Infos zu Kälte- und Klimatechnik: www.carrier.de

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