Symbol InformationEnergiemanagement – wissen, was läuft und wieviel davon

Mit dem Energiemanagementsystem (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 verbessert ein Unternehmen den effizienten Einsatz von Energie und präzisiert  seine Kalkulation. Ob sich ein fest etabliertes EnMS für ein Unternehmen rechnet, zeigt sich oft schon durch ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1. Das exakte Messen und Analysieren der Verbräuche ist in jedem Fall aber die entscheidende Voraussetzung für ein gelungenes Energiemanagement. WDV/Molliné bietet dafür ein breites und systemoffenes Spektrum an Zählersystemen an.

Der PDCA-Zyklus eines Managementsystems Einsparpotentiale durch Energieeffizienzmaßnahmen


Das Energiemanagementsystem (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 fördert systematisch energieeinsparende Verhaltensweisen und Investitionen in einem Unternehmen. Optimal eingeführt zeigen sich bald deutliche Kostensenkungen und nachweislich effizientere Produktionsprozesse. Generell macht es Sinn, bei den Querschnittstechnologien mit der Verbrauchserfassung und davon abgeleiteten energiesparenden Maßnahmen zu beginnen. Dazu zählen Beleuchtung, Drucklufterzeugung, Umwälzpumpen sowie Wärme- und Kälteerzeugung und Lüftungstechnik. Im ersten Schritt senkt ein kontinuierliches EnMS die Energiekosten respektive steigert die Effizienz der eingesetzten Energie. Im zweiten Schritt lässt sich beispielsweise auch die Preiskalkulation für ein bestimmtes Produkt präzisieren, da der genaue Energieverbrauch pro Stück ermittelt werden kann. Schon während der Einführung eines EnMS kann der Energieverbrauch ohne irgendeine Investition alleine durch das Aufspüren von Schwachstellen um bis zu 10 Prozent sinken. Die Amortisationszeiten von Investitionen in die Energieeffizienz liegen zwischen einem halben und zwei Jahren, wie praktische Beispiele zeigen. (Quelle: „EnMS in der Praxis”, Umweltbundesamt).

Mit 70 Prozent liegt das Einsparpotential bei der Beleuchtung am höchsten, 50 Prozent bieten die Druckluftsysteme, und jeweils 25 bis 30 Prozent Energie können bei den Pumpensystemen, den Kälte- und Kühlwasseranlagen, der Wärmeversorgung und den Lüftungsanlagen eingespart werden. Oft ist es sinnvoll, zum Auftakt ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen. Es zeigt, ob in dem jeweiligen Betrieb die Einführung eines EnMS wirtschaftlich ist.

Drei Alternativen: Energieaudit - EnMS - Zertifizierung

Ein regelmäßiges Energieaudit im Vier-Jahres-Zyklus erlaubt der Gesetzgeber als Alternative zu einem EnMS. Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz oder einer Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro müssen übrigens bis zum 5. Dezember 2015 ihr erstes Energieaudit durchgeführt haben – also alle sogenannten „nicht kleinen und mittleren Unternehmen“ (Nicht-KMU). Eine dritte Möglichkeit ist die Etablierung eines EnMS ohne die teure Zertifizierung. Die Zertifizierung ist für energieintensive Unternehmen wegen der steuerlichen Vorteile oder generell für ein umweltfreundliches Image interessant.

Herzstück jedes EnMS ist der kontinuierliche Verbesserungsprozess, der aus den sich stetig wiederholenden vier Phasen „Planen, Umsetzen, Kontrollieren, Handeln” besteht, der sogenannte PDCA-Zyklus. So wird die Energieeffizienz tief in der Unternehmenskultur verankert. Für die Phase „Planen” und „Kontrollieren” sieht das EnMS das Messen von Energieverbräuchen vor. Überhaupt ist das exakte und wirtschaftliche Erfassen der Verbrauchsdaten die entscheidende Grundlage für das Gelingen des Prozesses. Am Anfang steht also zwingend der fachkompetente Aufbau eines Mess- und Analysesystems. Die Aufwendungen dafür müssen zu den möglichen Einsparungen in einer wirtschaftlichen Relation stehen. Einen hohen Stellenwert nimmt die Festlegung der Energiemengenzähler und deren Kommunikationsschnittstelle ein. WDV/Molliné stellt dafür ein breites und systemoffenes  Spektrum an Zählern zur Verfügung. Damit lässt sich ganz konkret das jeweils erfolgreichste Messkonzept umsetzen. Unternehmerische Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz werden auch aus unterschiedlichen Quellen wie beispielsweise der KfW-Bank gefördert.

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