Symbol InformationExakte Verbrauchsprofile – die Grundlage für Energiekonzepte

Verbrauchskontrolle für Liegenschaften

Die laufende Erfassung und Auswertung von Energieverbräuchen dient nicht nur zur Erstellung aussagefähiger Lastprofile, sondern bildet auch die Grundlage für Investitionsentscheidungen. Beim Team Energie- und Anlagenmanagement des diakonischen Sozialunternehmens Die Zieglerschen im oberschwäbischen Wilhelmsdorf zählt zu den Hauptaufgaben, für eine große Zahl von Liegenschaften mit unterschiedlichen Gebäudearten den Energieverbrauch transparent abzubilden.

Die Zieglerschen sind ein diakonisches Unternehmen mit Hauptsitz im oberschwäbischen Wilhelmsdorf und betreiben Kliniken, Seniorenzentren, Schulen, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Therapiezentren. Wärmezähler liefern die nötigen Messdaten Die Energiezähler erfassen Summen- und Spitzenlastwerte 43 Objekte werden im Energiemanagement erfasst


Zum Gebäudebestand der Zieglerschen gehören rund 270 Liegenschaften an 53 Standorten in Baden-Württemberg, wo derzeit rund 3200 Mitarbeiter soziale Dienstleistungen erbringen. Das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 wird dort von der Erfassung und Auswertung der Energieverbräuche bis zur Entwicklung von Energiekonzepten umgesetzt.

Energiemanagement setzt verlässliche Messdaten voraus

Durch die zahlreichen Gebäude an verschiedenen Standorten musste ein einheitliches System zur Verbrauchsdatenerfassung eingerichtet werden. Die Aufgabenstellung war hierbei, an den relevanten Verbrauchspunkten Messeinrichtungen zur Erfassung der Wärmemengen vorzusehen, die eine digitale Übermittlung der Daten an eine zentrale Stelle ermöglichen.

Für die gesamte Technische Gebäudeausrüstung der Objekte hat das Technische Energie- und Anlagenmanagement der Zieglerschen „Technische Allgemeine Bestimmungen” erarbeitet. Für das Energiemanagement bei den Zieglerschen müssen die Zähl- und Messeinrichtungen zur Erfassung der Wärmemengen mit einer Datenfernübertragung ausgerüstet sein. Den passenden Lieferanten fand das Team Energie- und Anlagenmanagement mit dem Anbieter WDV/Molliné.

Zentrale Verbrauchsmessung für mehrere Liegenschaften mit Wärmezählern und M-Bus-Datenlogger

Aus den Wärmeverteilungen der einzelnen Gebäude liefern M-Bus-Wärmemengenzähler die Verbrauchs- und Spitzenwerte für das laufende Energiemonitoring. Die Verbrauchswerte werden von den Zählern über Datenlogger per M-Bus zum PC im Büro des Energie- und Anlagenmanagements übertragen. Die M-Bus-Datenlogger sind universell einsetzbare Telekommunikations-Gateways für die Fernauslesung von Energiezählern.

Energiezähler bilden Lastspitzen ab

Die installierten Wärmemengenzähler in den Heizungsverteilungen bieten für das Energiemanagement eine breite Auswahl von Abfragemöglichkeiten. Direkt am Wärmemengenzähler sind Daten wie Monats-Spitzenwerte der benötigten Wärmeleistung abrufbar. So können im Sinne des Energiemanagementsystems Lastgänge und Lastspitzen erfasst und der Gesamtverbrauch in Relation zur Größe und Nutzung betrachtet werden.

Auswertungen als Basis zur Optimierung

Mit den ausgewerteten Messergebnissen fahndet das Team Energie- und Anlagenmanagement nach Einsparpotenzialen. Hierzu werden bei Bedarf mit einem mobilen Clamp-On Ultraschallmessgerät die benötigten Verbrauchsdaten erfasst, um beispielsweise bestimmte Heizkreise gezielt optimieren zu können.

Anhand der detaillierten Abbildung von Verbrauchsdaten und erkennbarer Einsparpotenzialen erstellt das Team Technisches Energie- und Anlagenmanagement Wirtschaftlichkeitsberechnungen und entwickelt Energiekonzepte. Die Ergebnisse sind auch die Grundlage für Investitionsentscheidungen über energetische Modernisierungsmaßnahmen.

Auslegung von Anlagenkomponenten anhand genauem Leistungsbedarf

Darüber hinaus sind die Auswertungen der Energieverbrauchsmengen auch eine äußerst wertvolle Grundlage für die Dimensionierung von neuen Heizkesseln und für die Auslegung von Pumpen, wenn ein Austausch dieser Anlagenteile ansteht. „Die Verbrauchswerte zeigen den realen Leistungsbedarf der kältesten Tage im Jahr. Und in den meisten Fällen zeigen sich erhebliche Abweichungen von den ursprünglichen Planungsdaten”, bekräftigt Karsten Jäkel vom Team Energie- und Anlagenmanagement der Zieglerschen. So kann die Bemessung der benötigten Heiz- und Förderleistungen exakt nach dem tatsächlichen Bedarf erfolgen, wodurch Überdimensionierungen sicher vermieden werden.

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